Donnerstag, 31. Juli 2014

Monatsrückblick im Juli


 

Gelesen: "Das Kindermädchen"
Gehört: die Nachbarn
Gesehen: Batman begins
Getrunken: Eiskaffee
Gegessen: immernoch kiloweise Tomaaaaaaten, Salt & Vinegar Chips,
Stachel-, Johannis- und Brombeeren
Gekocht: hab ich - im eigenen Saft
Gebacken: s.o.
Gefreut: über die Ferien
Geärgert: über das,was ich so hören muss ...
Gekauft: Verbandzeug, die ersten beiden Sherlock - Staffeln
Gespielt: Monopoli
 Gelacht: über's Kind
(der freut sich beim Monopoli so putzig über viele kleine Geldscheine...)
Geassistiert: beim Schultütenbasteln
Gefeiert: Geburtstage
Gefühlt: Schmerz, Hilflosigkeit, Abhängigkeit, Ungeduld, Rührung,
Dolcefarniente, Wut
Geknipst: 
Den Straßennamenvorschlag der Strickguerilla ...

... und das noch recht neue, offizielle Straßenschild.



Beim  Schäfchen  gibt's noch allerhand Monatsrückblicke zu sehen.
Vielen Dank dafür !

Schöne Zeit !

;O)

Mari

Sonntag, 27. Juli 2014

7 Sachen

Immer wieder Sonntags...
7 Sachen, die ich an diesem Tag getan habe.
Nach einer Idee von Frau Liebe.
Die Sieben-Sachen-Sammelstelle findet Ihr bei
Anita von  Grinsestern.
Vielen Dank dafür!
 
 
 Der Beweis dafür, dass hier schon der Niederrhein beginnt:
nebeliger Sommermorgen.


Nebel hin oder her ...
Kaffee muss sein.


Tortellinisalat für's Mittagessen vorbereitet


Badezimmerputz
:OP


Clementine ist fertg.
:OP    :OP


Den Gatten verabschiedet.
Es wartet Arbeit auf ihn.
Diesmal in einer anderen Stadt.


Neue Zettel gedruckt.
Heute Nachmittag werde ich mit dem Grundschulsohn zusammen
nochmal ein bisschen "Öffentlichkeitsarbeit" leisten.
Wir ziehen immer weitere Kreise.
Das kann doch einfach nicht wahr sein!
Den muss doch jemand vermissen!
Dass er wegen der Ferien ausgesetz wurde,
mag ich mir nicht vorstellen ...


Schöne Zeit !

;O)

Mari

Mittwoch, 23. Juli 2014

Happy Birthday, Du coole Sau !!!

Wir liiiiiiiiiiieben Ihn !!!

Der Gatte, das Kind  und ich auch !

Nimmt man mal keine Rücksicht auf die Meinung des Katers,
lieben ihn vermutlich ALLE Hausbewohner hier!!!
 (Lieg' ich da richtig, Frau Nachbarin ???)

Alt und Jung,
Männlein und Weiblein,
 die ganze Welt möchte EINMAL so cool sein wie er.
Wer infiziert ist,
ist ihm sein Leben lang verfallen.
Das geht schon seit Generationen so !

Neiiiiiiiiiin !!!
Es ist NICHT der Böse Wolf,
obwohl der auch schon ziiiiiemlich cool ist
und - aus Kinderaugen betrachtet -
auch nur unbedeutend älter....

 Ich rede von anderem, düsteren Viehzeug ...

Also ...
... ein Rätsel:

Es schwirrt in der Dämmerung lautlos umher.

Neeeeeeee !!!!
Nicht Harry Potters Hedwig !!!

Es ist schwarz wie die Nacht und hängt im Schlaf kopfüber von der Decke.

Ja genau !!!!
'ne Fledermaus !!!

NEIIIIIIIINNNNNN !!!!
Nich' dieses Blutnuckelbeißerchen Dracula !!!

Also ehrlich...
Ich bin ein bisssssssschen enttäuscht von Euch ...

Ich löse auf:



ZUM  75. GEBURTSTAG !!!



HAPPY BIRTHDAY



BATMAN

!!!

Also, liebe Leute ...
begeht diesen Tag im Zeichen dieses
berühmten Flattermanns !
Tragt Schwarz, auch wenn ihr schwitzt !
Engagiert einen Butler !
Kämpft gegen das Böse,
auch wenn es - wie üblicherweise in Gotham - 
gerade mal NICHT regnen sollte !
Aber auf jeden Fall:
gebt Eurem liebsten Wesen einen Batmankuss !
Ihr wisst schon !
Einer hängt auf'm Kopp !

Und dann sagen wir alle nochmal gemeinsam:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !


Montag, 21. Juli 2014

Frauenpower

jaaaaaa, liebe Leute,
die gibt's !
In Echt und in Farbe.

Also nicht unbedingt hier,
bei mir zuhause.
Als einziges weibliches Haushaltsmitglied kann ich nur sagen:
"Frauenpower" erlebt HIER gerade ihre schwerste Krise.
Der gebrochene Knochen schmerzt nach wie vor,
die linke Hand ist nicht zu gebrauchen
und so watschle ich durch die Gegend und
verströme die Aura eines Pinguins
- mit gebrochenem Flügel.

Sei's drum !
Andere machen's da besser !
Das macht Mut !

Vielleicht erinnert Ihr Euch an unsere
ehemalige Lieblingsazubine.
Wenn nicht, dann scrollt mal hier durch.
Da findet Ihr sie...

Nach bestandener Prüfung
wurde aus der Lieblingsazubine
die arbeitssuchende Lieblingsjungbuchhändlerin.

Ihr ahnt es jetzt natürlich schon.
Jaaaaaa, genau.
Sie hat den Arbeitsvertrag in der Tasche.
Dafür schon mal ein dreifaches
HIPP HIPP HURRA !!!!

Aber der Knaller kommt noch:
Vollzeitstellen im Buchhandel
gibt's nun mal nicht wie Sand am Meer
und aus diesem Grund,
zieht es unsere Lieblingsbaldexruhrpottjungbuchhändlerin
genau DA hin.
Ans Meer.
Hammer,
oder ???

Wenn Ihr jetzt wissen wollt,
wie eine mutige, junge Frau
diesen Schritt in ihre Zukunft macht,
kann ich nur sagen:
Aber Bitte !!!
Denn sie ist unter die Blogger gegangen:
Bei
kann man ihr seit heute über die Schulter gucken.
Also fleißig hingeklickt, nachgelesen und lieb kommentiert, zackzack !

Schöne Zeit !

 "Holl di munter!"

;O)

Mari

Sonntag, 20. Juli 2014

7 Sachen

Immer wieder Sonntags...
7 Sachen, die ich an diesem Tag getan habe.
Nach einer Idee von Frau Liebe.
Die Sieben-Sachen-Sammelstelle findet Ihr bei
Anita von  Grinsestern.
Vielen Dank dafür!


Im Hinterhof ist eine recht junge Katze gestrandet.
Sehr "gesprächig", sehr anhänglich ...
Noch weiß niemand, wo sie eigentlich herkommt.



Vorlesestoff



Lesestoff



Lebensretter



eiskalter Multivitaminsaft + Joghurt = legga Hitzewellendrink



Sauer macht lustig



Süß macht ... dick.
Man kann nicht alles haben.




Schöne Zeit !

;O)

Mari

Dienstag, 15. Juli 2014

Gestatten, mein Name ist Luke - Teil 3



"Jetzt lebe ich schon drei Jahre lang mit diesem Menschenrudel.
Das Muttertier, das mich damals in die Wohnung brachte,
ist seitdem MEIN Menschenweibchen.
Solange sie da ist und sich kümmert,
geht es mir gut.
Wenn sie fort bleibt,
suche und rufe ich sie,
bevor ich krank werde.
Krank vor Angst in Herz und Kopf.
Dann tue ich Dinge, die ein gut erzogener Kater nicht tut ...
... aber lassen wir das.

Im letzten Jahr war ich auch mal krank.
So krank, dass ich die Wohnung nicht mehr verlassen konnte.
Das Fressen schmeckte mir nicht,
ich magerte ab.
Ich konnte nichts tun.
Meist kauerte ich auf einer Decke in der Badewanne.
Das Muttertier schleppte mich mehrfach zum Tierarzt
Eine Infektion ???
Ich bekam Spritzen, Tabletten, fraß die Schonkost nicht.
Irgendwann meinte der Tierarzt,
ich wirke anämisch,
deshalb sollte das Menschenweibchen mir noch zusätzlich
Eisentabletten in den Schlund stopfen.
Nichts besserte sich.
Es wurde alles nur noch schlimmer.
Eines Tages,
als mich im Grunde alle schon aufgegeben hatten,
sagte mein Menschenweibchen zu mir:
"Du bist blass,
du lässt dich hängen,
verwahrlost,
hast keinen Appetit,
pflegst keine sozialen Kontakte mehr,
schaffst keinen Schritt vor die Türe ...
... du hast kein körperliches Leiden.
Kater,
du bist depressiv!".
Sie nahm mich auf den Arm,
trug mich runter in den Garten
und setzte sich mit mir auf das Mäuerchen.
Mehrere Tage hintereinander.
Irgendwann traute ich mich von ihrem Schoß.
Sie wartete auf mich, nahm mich dann wieder mit hoch
und legte mich in meine Wanne.
Irgendwann traute ich mich raus,
dann aber plötzlich nicht wieder hinein und so kam es,
dass sie mich eine Weile lang immer irgendwo einsammelte
und mit stoischer Geduld die Treppen rauf oder runter trug.
"Was ist dir denn bloß passiert, Kater???",
fragte sie mich ständig.
Ich kann bis heute nicht drüber reden,
aber eines steht fest:
ich habe mich tapfer der Therapie gestellt.

Das war einmal.

Im Moment ist alles gut.
Sie öffnet mir morgens die Tür,
wechselt unter meinem strengen Blick mein Trinkwasser,
reicht mir einen kleinen Frühstückssnack
und ich verkrümle mich für's erste Schläfchen wieder in den Garten.
Momentan liege ich dann gerne auf den
Gartenmöbeln der Nachbarn links von uns.
Die kommen erst am Nachmittag in den Hof.
Ich nehme auch gern einen Mittagssnack zu mir.
Entweder, sie lässt mich wieder ein oder,
falls sie nicht zuhause ist,
stellt sie mir ein Häppchen in den Hausflur.
So machen wir das am Abend auch:
entweder fresse ich vor dem Fernsehprogramm
oder irgendwann, später in der Nacht,
wenn ich ihnen ein Mäuschen auf die Türmatte gelegt habe.
Sie und die Nachbarin im Erdgeschoss
sind auch immer redlich darum bemüht,
mir im Hausflur Liegeplätze einzurichten.
Sie lernen es nie...
Ich liege lieber auf Türmatten,
in Altpapierkartons oder großen Blumentöpfen.



Wenn das Kind laut quietschend und schreiend vor mir herumzappelt,
gibt es Mecker von Muttern:
"Du weißt, dass er das nicht mag!
Also lass das!",
und wenn ich versuche, das Kind dafür zu verprügeln:
"Das gilt auch für DICH, Kater!!!".
Dann geben wir beide Fersengeld.
Als Türöffner ist das Menschenkind mittlerweile ganz gut zu gebrauchen.
Ich weiß nicht,
wie lange Menschenjunge brauchen,
um flügge zu werden.
Er wächst verhältnismäßig langsam.
Ich fürchte,
er bleibt NOCH einen Sommer im Nest ...



Das Menschenmännchen ist mein großer Kumpel.
Er lässt mich machen,
hat große Kraulehände,
eine ruhige, tiefe Stimme,
dafür himmel ich ihn an
Mein Menschenweibchen auch.

So.
Nun habe ich genug aus dem Nähkästchen geplaudert.
Ich gehe.

MUTTERTIER ???
Los, schwing die Hufe,
mach mir die Tür auf...
HILFEEEEE!!!!!
ICH WILL DA RAUUUUUS !!!!!"


 "Jaaaa doch !!!
Mach jetzt kein Kleinholz aus der Tür !!!
Ich komm' ja schon !!!
Alte Nervkuh."

Schöne Zeit !

;O)

Mari und Luke


Montag, 14. Juli 2014

Gestatten, mein Name ist Luke - Teil 2



"Wo war ich stehengeblieben?
Ach ja.
Mein Menschenweibchen starb.
Das ist jetzt 3 Jahre her.
Das Männchen traf Vorbereitungen,
die Wohnung zu verlassen.
Und mich.
Er könne meine Nähe nicht ertragen,
sein Verlust sei zu groß.
Also sprach er die Menschen in meinem Revier an.
Aber wer will schon einen erwachsenen Kater?
Dass ausgerechnet ein Menschenrudel mit einem kleinen Kind
an mir Interesse haben würde,
hätte erstmal niemand vermutet.
Ich am wenigsten.
O.k., Menschenkinder sollen "den Umgang mit Tieren" lernen.
Meist lernt dann aber ein junges, unerfahrenes Tier,
wie es den Umgang mit der
verantwortungslosen Menschenbrut
am ehesten überlebt...
Irgendwann vor drei Jahren,
tauchte also ein menschliches Muttertier in unserer Wohnung auf.
Mein Menschenmännchen zog mir mein Katzengeschirr an,
machte die Leine daran fest,
stopfte mein Futter und sonstiges Zeug in eine Tasche und
setzte uns vor die Tür.
Das verdutzte sogar das Muttertier.
Damit hatte sie nicht gerechnet.
Sie hätte sich gern ein wenig auf mich eingestellt,
mich anders willkommen geheißen.
Stattdessen nahm sie mich auf den Arm,
trug mich aus meinem Haus heraus
und drei Haustüren weiter in ihre Wohnung.
Dort setzte sie mich ab und ich floh,
die doofe lange Leine hinter mir herziehend,
unter ihr Bett und blieb dort, bis sie mein Klo aufgestellt
und meine Schälchen gefüllt hatte.
Dann zog sie mich unter dem Bett hervor,
packte mich im Nacken, drückte mich zu Boden
und löste die Leine vom Geschirr.
Ich fauchte, knurrte und schrie und als sie mich wieder los ließ,
erwischte ich das Menschenjunge,
das die ganze Zeit um uns herumgezappelt hatte, 
ordentlich mit den Krallen an seiner Hand.
Das hielt ihn mir erstmal auf Abstand.
Die ersten beiden Tage verbrachte ich also unter diesem Bett.
Das Muttertier schaute regelmäßig vorbei, ich knurrte sie an,
sie lachte jedes Mal und meinte,
es gäbe also doch tatsächlich Monster da drunter.
Nachts erkundete ich die Wohnung.
Ich versuchte auch, die Wohnungstüre aufzubrechen,
doch ich konnte nur den angeleimten Zugluftstopper abmontieren.
Am dritten Tag zog ich unter ein niedriges Tischchen in der damaligen Küche um.
Dort war ich genauso sicher,
bekam vom Tagesgeschehen aber mehr mit.
Dann kam plötzlich und für mich völlig unerwartet,
 mein ehemaliger "Besitzer" zu Besuch.
Ich war froh, eine vertraute Stimme zu hören,
kroch unter dem Tisch hervor,
schnurrte und spielte mit den Menschen
um mich herum.
Ich ließ mir das Geschirr abnehmen, das ich immer noch trug.
Dann verabschiedete er sich und ging.
Ich habe ihn nie wieder gesehen,
doch es war o.k.,
- eine eindeutige Geste:
Er ging ohne mich,
ICH würde also bleiben.
Zeit, sich diese Menschen hier genauer anzusehen ...
Um nochmal auf mein Revier zurückzukommen:
ich kannte alle Hausbewohner natürlich schon flüchtig.
Schließlich wohnen sie in meinem Revier.
Ich habe sie schon vorher von der Gartenmauer aus beobachtet,
oder von der Dachrinne aus in ihr Küchenfenster geguckt.
In diesem Haus wohnen zwei Muttertiere.
Das eine lebt allein im Erdgeschoss.
Ihr Junges hat das Nest bereits verlassen.
Das andere wohnt, zusammen mit ihrem Männchen, ihrem Jungen
und nun auch mit mir, in der oberen Etage.
Offensichtlich wussten sie auch schon vorher, wer ich bin,
denn sie riefen mich oft beim Namen,
versuchten mich zu locken ...
... aber so einer bin ich nicht.
Ich suche mir zwei Menschen aus,
auf deren Schoß ich mich traue, einzuschlafen.
Diese beiden müssen dann reichen.
Andere fassen mich besser nicht an.
Ich kam also immer häufiger unter meinem Tisch hervor.
Vorzugsweise, wenn das nervige Kind schlief.
Nach zwei Wochen traf ich mich bereits abends
mit dem Männchen und dem Weibchen zum Fernsehen auf dem Sofa.
Ich gewöhnte mir an, nachts zu schlafen.
Tagsüber hatte ich dann Langeweile.
Am liebsten ärgerte ich also das Menschenkind.
Wann immer es mir in der Diele entgegen kam
- ich sorgte dafür, dass es häufig genug der Fall war -
schlug ich ihm in die Kniekehle.
Rein prophylaktisch.
Ich hatte nie die Krallen draußen,
boxte ihn nur,
doch er versuchte, in der engen Diele
riesige Bögen um mich zu machen
und quietschte so herrlich verängstigt.
Ich konnte es nicht lassen.
Eines Tages, als ich mit dem Muttertier allein war,
sagte sie:
 "Kater, du hast 'nen Budenkoller.
Zeit, raus zu gehen."
Sie zog mir also wieder Geschirr und Leine an
und führte mich die Treppe hinunter,
zur Hoftüre hinaus, in den Garten.
Wie gesagt:
Mein Revier.
Deshalb war ich am zweiten Tag auch leicht verstimmt,
als sie mich nach ein paar Minuten schon wieder zurück in die Wohnung schob.
Ich musste mir also, zum zweiten Mal in meinem Leben,
das Recht auf mein Revier erkämpfen.
Als sie das nächste Mal die Wohnungstüre einen Spalt öffnete,
schoss ich an ihr vorbei, die Treppe runter, in den Garten.
Sie hinterher.
Ich versteckte mich vor ihr in den Büschen,
dachte, sie wolle mich fangen,
doch das tat sie nicht.
Sie setzte sich auf ein Mäuerchen und rief mich.
Und ich kam.
Und wurde gekrault.
"Erstmal ...
lass ich oben die Tür offen",
sagte sie und ging wieder in die Wohnung.
Ich war so überrascht,
dass ich ihr nur wenige Minuten später folgte.
Kaum war ich drin,
schloss sie die Tür!
Unerhört!
Ich also: zur Tür und dran gekratzt.
Muttertier kommt, Tür auf,
ich raus, Tür zu.
Wie bitte???
Die spinnt wohl!!!
Also: zur Tür und dran gekratzt.
Muttertier kommt, Tür auf,
ich rein, Tür zu.
Häh???
Hat die 'se noch alle???
Ich will raus!!!
...
Irgendwann waren wir uns einig,
dass ich an der Türe kratze,
wenn sie mir jemand öffnen soll.
Seitdem komme ich nur noch tagsüber oder
zum Fernsehen am Abend in die Wohnung.
Die Nacht ist nicht zum Schlafen da."



Schöne Zeit !

;O)

Luke

Sonntag, 13. Juli 2014

Gestatten, mein Name ist Luke - Teil 1

Ich gebe es neidlos zu:
Sollte es in diesem kleinen Blog einen Star geben,
dann ist es zweifelsfrei unser Kater.
Das reibe ich ihm natürlich nicht unter die Nase.
Er benimmt sich ohnehin wie'ne Hollywood-Diva.

Nun möchte ich ihm allerdings Raum geben,
sich vorzustellen, damit Ihr zukünftig wisst,
mit wem wir es hier zu tun haben.

Also Vorhang auf
und Bühne frei,
für den einzigen Vierbeiner des Hauses.


"Gestatten, mein Name ist Luke.

Benannt wurde ich nach einem Herrn Namens Skywalker.
Das ist jetzt schon 11 oder 12 Sommer her.
Aufgewachsen bin ich drei Haustüren weiter,
bei einem Menschenpärchen,
das jetzt nicht mehr dort lebt.
Das Menschenmännchen war mein Namensgeber.
Ein eingefleischter Science Fiction Fan.
Brummelig, etwas verschroben, nett.
Sogar liebevoll,
vor allem gegenüber seinem Menschenweibchen,
MEINEM Menschenweibchen.
SIE hab ich mir ausgesucht und erzogen.
Eigentlich wollte sie einen Stubenkater aus mir machen.
Den Zahn hab ich ihr schnell gezogen.
Das war nicht ganz leicht...
... wir schliefen und fraßen in der obersten Etage
eines vielfach bewohnten Hauses.
Also nahm ich den Weg vom Balkon aus,
über die Dächer nach draußen.
Das raubte meinem Menschenweibchen regelmäßig
den letzten Nerv, sie gab nach und
ließ mich täglich in den Hinterhof.
Mein Revier.
Mein Revier ist ganz beachtlich für einen
Großstadtkater, wie ich einer bin.
Umgeben von Häusern und Gärten,
liegt in der Mitte ein Sportplatz mit
zwei Fußballfeldern und ein Schulhof.
Das Menschenvorkommen dort
ist demnach recht überschaubar.
Wenn sie kommen, veranstalten sie hinreichend Lärm.
Selbst die Kaninchen wissen,
wann es Zeit wird zu verschwinden.
Ich hatte an meinem Leben also im Grunde nichts auszusetzen
( wenn man davon absieht, dass ich wie ein Hund auf Pfiffe
und Rufe hören musste, um wieder in die Wohnung gelassen zu werden ).
Doch dann ging alles ganz schnell.
Mein Menschenweibchen wurde krank.
Schlimm krank.
Und obwohl sie noch längst keine Greisin war
und mich eigentlich locker hätte überleben sollen,
starb sie vor mir.
Das Menschenmännchen blieb mit mir allein zurück.
Ich vermisste das Weibchen,
ließ es ihn spüren.
Er vermisste sie ebenfalls,
musste an sie denken, sobald er mich ansah.
Wir konnten dort nicht bleiben.
IHN hielt hier gar nichts mehr...
... aber ICH
... hab doch hier mein Revier!"


Schöne Zeit !

;O)

Luke

Samstag, 12. Juli 2014

12 von 12 im Juli


Seit gestern ist die nervig schwere Gipsschiene ab.


Deshalb ausgeschlafen.


 Der Sprung in der Tasse ist neu...
ärgerärger...


Die Stimmung steigt,
das Niveau sinkt.
;O)
"Spaceballs" im Familienheimkinoprogramm.


Einkaufszettel...
 ... öde Wochenroutine

Das Kind entwirft derweil spannendere Dinge.
Hat eine Maschine erfunden, mit der man
Salzwasser in Sprudelwasser umwandeln kann
und den Plan an Papa verkauft.
Nicht doof...


 Spielzeugladen


Feinkost Aldi


Njomnjom

Ein bißchen am Hörer gehangen


Balkonblümchen geschnuppert
.

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen 12. !
Mehr 12 von 12 gibt's bei Caro von
zu sehen.
Vielen Dank dafür.
Schöne Zeit !
;O)
Mari

Donnerstag, 10. Juli 2014

Neulich, ohne Brille ...

Siesta.
Der Gatte und ich gammeln auf dem Bett rum.
Sein Blick tackert sich am zugestopften Bücherregal fest.
Er kneift die Augen zusammen und fragt:

"Was steht da für'n Buch ?
"Die schönsten Kinderheime" ?"

:D

Nah dran ...



Mich als Buchhändlerin würde natürlich interessieren,
in welche Warengruppe ich einen solchen Titel einsortieren sollte.

Elternratgeber ???

:o)

Schöne Zeit !

;O)

Mari


Sonntag, 6. Juli 2014

Mari hätschelt ihren Blues

Aufatmen...

Gestern war ein schöner,
aber auch anstrengender Tag.
Gleich zwei Geburtstagsparties hintereinander
wollten gefeiert sein.
Als ich gegen Mitternacht ins Bett fiel,
schlief ich schon,
bevor mein Kopf das Kissen berührte.
Als der Ullige uns um 9 Uhr weckte,
war mir schlagartig klar:
"SO lange hast du schon
ewig nicht mehr geschlafen."
Die bisherige Höchstleistung lag bei
5 Stunden am Stück.
Da kann man doch nur bekloppt werden!
Dieser sch.. Arm drängte sich immer so in den Vordergrund,
dass ich den akuten Schlafmangel völlig außer Acht ließ.
Heute fühlte ich mich besser.
Keine Tränen,
sondern Pläneschmieden für die erste Ferienwoche.
Wir werden seh'n.

Gute Nacht zusammen,
schlaft gut!

Schöne Zeit !

;O)

Mari

Samstag, 5. Juli 2014

Mari hätschelt ihren Blues


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"es ist total anstrengend, mit einer solchen Einschränkung zu leben, ständig bei jedem Handgriff innehalten zu müssen und sich zu fragen: Momentchen, wie mache ich das jetzt? Wie kriege ich das hin? -
Das erfordert Kraft und Nerven.
Aber ich glaube, was einem das Herz so schwer macht, ist die endgültige Anerkennung der eigenen Zerbrechlichkeit und Verwundbarkeit. Mit 20 haben wir gedacht - und denken alle -, das betrifft nur andere, und irgendwie sogar mit so einem unterschwelligen Gefühl, die hätten sich das ausgesucht oder auch nur einverstanden erklärt.
Erst wenn einen selbst so etwas trifft, eine plötzliche Erkrankung (ich sage nur Stieltubendrehung!!) oder eine Verletzung, dann beginnt man zu merken, in welchem Irrtum man gelebt hat.
Trifft das dein Gefühl, oder ist deine Trauer eine andere?
Liebste Umärmel-Grüße von der
Kitty"

 Kommentar zu "POD"

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Moin, Kitty!

Ich entführe Deinen Kommentar einfach mal in einen neuen Post.
Neuer Tag, neues Spiel,
da kann ich prima anknüpfen.

Du hast Recht.
Es ist anstrengend, wenn man täglich das Rad neu erfinden muss,
weil man in den alltäglichsten Situationen plötzlich an seine Grenzen stößt
und Du schätzt mich richtig ein:
DAS ist nicht mein Problem.
 :O))
 Die Umständlichkeit, mit der ich hier meinem Alltag begegne,
ist kaum tragisch.
Eher komisch.
Slapstick ...
und ich kann mich ausgiebig darüber beömmeln.

Zum Beispiel:

Schon mal versucht, mit einer Hand ein hartgekochtes Ei zu pellen?
OHNE Eierbecher, versteht sich.
Besitze ich nämlich nicht und
ist mir auch erst in dieser Situation aufgefallen...

Oder: Ei aufschlagen

Oder: BH anziehen
:O)))

Oder: Brötchen aufschneiden.
(Die kann man ganz gut mit dem linken Ellenbogen "festhalten",
sprich: platt quetschen)

Oder: Kartoffeln abgießen

Oder: Kaffeetrinken während eines Telefonats

Oder: Pakete entgegennehmen und dann noch unterschreiben müssen

usw, usw...

All dem kann ich mit Humor begegnen.

Was ich zur Zeit fühle, ist so eine Art zeitversetzter Schock.
 Bisher blieb mir dafür nämlich gar keine Zeit...

Der "Umfall",
die schnelle OP,
der "Akkuschrauber" im Einsatz,
die Schmerzen,
die Drainage und das Ziehen der Schläuche,
der Anruf aus dem Krankenhaus,
CT,
die Hiobsbotschaft zur 2. OP,
die Rennerei durch die Stationen, um mich zu dieser OP anzumelden,
das Vorgespräch zur Narkose,
am OP-Tag kein Bett auf der Station frei,
als eines organisiert ist, schnell umziehen und ab unters Messer,
die bettlägerige Zimmernachbarin,
die schlecht gelaunten und Menschenwürde tretenden Schwestern
auf der Station,
und wieder Schmerz, Schwellung und noch mehr Schläuche,
die nicht abgesprochenen Ärzte,
und immer wieder das Kind, das Kind!!!!
will nicht mehr "verschickt" werden,
und obwohl ihm alles viel zu lang dauert,
bin ICH immernoch frisch operiert,
und dann kommt langsam raus:
er traut sich nicht, mich zu umarmen,
aus Angst, mir weh zu tun,
die iod-orangenen Finger ängstigen ihn,
also Sorge um SEINE kleine Seele,
und als ich mir nichts sehnlicher wünsche,
als mich mit dem Sohnemann mal eine Weile einzuigeln,
ist es Zeit, den Verband zu wechseln,
ich hab mittlerweile Angst davor,
will in Ruhe gelassen werden,
"Die Narbe sieht aber seeeehr gut aus!",
dem kann ich nicht zustimmen,
zerknitterter, verfärbter, schwammiger Alienarm
mit Frankensteinnarbe,
neuer Verband, Gipsschiene wieder dran,
sitzt zu hoch,
schmerzt die ganze Nacht,
WIEDER hin,
nun die Angst vor'm Fädenziehen nächste Woche...
Ich bin wirklich keine Mimose,
was Schmerzen angeht
und ich habe sonst auch keine Angst vor Eingriffen,
die erledigt werden müssen.
Meist sind sie schnell vorbei und nicht so schlimm wie erwartet,
doch ich fühle mich innerlich ganz wund.
Wie ein verletztes Tier.
Ich will nicht,
dass mich noch irgendein Weißkittel anfasst.
Und es ist,
als müsse ich für jeden der aufgezählten Punkte,
die ich alle mit einem "aber im Großen und Ganzen bin ich o.k."
abgehakt habe,
jetzt, im Nachhinein,
ein lautes
"... aber ich hatte die ganze Zeit AUA!!!",
hinterherbrüllen.
So.
Wer bis hier gelesen hat,
der hat auch Zeit,
einen Kommentar zu hinterlassen.
Freu ich mich drüber.
 
Ich geh jetzt Geburtstag feiern!!!
 
 Schöne Zeit !

;O)

Mari



Freitag, 4. Juli 2014

Mari hätschelt ihren Blues


Örgs
Gegen Iod auf der Haut hilft Speisestärke.
In 'nem bisschen Wasser anrühren,
auf einen Lappen geben und
Ekel-Iod abrubbeln.
Aber was die Fingernägel angeht ...


 ... da hilft scheinbar nur Schmirgelpapier.

Nicht perfekt,
aber schon um Längen besser.

Schöne Zeit !

;O)

Mari
 

Mari hätschelt ihren Blues

Was ich schon vor der OP tun wollte:

Endlich die neue Lieblingspostkarte an ihren Platz kleben...


Das Teil macht nämlich viel zu selten Komplimente ...

Schöne Zeit !

;O)

Mari

Mari hätschelt ihren Blues


Was EINMAL wirkt,
hilft ja vielleicht auch ein zweites Mal...



Alkfreier Sekt, Schokiriegel, Kühlpack, Taschentücher
(für alle Fälle)
Ich bin dann mal für 'ne Weile
sherlocked.

Schöne Zeit !

;O)

Mari

Mari hätschelt ihren Blues

Hunger!


Ich gebe meiner Sucht nach.
Ich komm' davon nicht los.
Tomate-Feta-Oliven-Basilikum
Diesmal mit einem bisschen grünem Pfeffer und Balsamico-Creme.

Schöne Zeit !

;O)

Mari
 


Mari hätschelt ihren Blues

Der Vormittag gab den Startschuss.
Den habe ich nämlich komplett beim Frisör verbracht.
Der silbergraue Balken entlang des Scheitels musste weg!
Jetzt hab ich die Haare schön.
Gefärbt, gewaschen, geschnitten gefönt,
das volle Programm.

Meine Frisur?
Wie gehabt:
"Joan Mathieu"
Eine Mischung aus

und

:O))

Schöne Zeit !

;O)

Mari

POD

"POSTOPERATIVE DEPRESSION",
betitelte es der Gatte am Dienstagabend,
ließ sich das Hemd nass heulen
und parkte mich mitsamt Gipsarm und Kühlpack
vor einer Sherlock-Folge auf dem Sofa.
Ich nannte es "Arme Deer", doch
- was immer es ist -
es ist sehr anhänglich.
Ich hab den Blues.
Ich könnte spontan in Tränen ausbrechen.
Dass meine körperlichen Wunden heilen,
ich keine Schmerzmittel mehr benötige,
die Finger abgeschwollen sind,
ich das Meiste doch auch mit einer Hand schaffe,
(sogar das obligatorische Pizzabacken)
all das nehme ich natürlich wahr
und habe es auch nie in Frage gestellt,
doch es treibt mich nicht an.

Selbstverständlich lache ich.
Vor allem mit dem Ulligen.
Doch ich habe eine Last im Herzen,
die sich anfühlt,
als würde ich trauern müssen ...
aber....
... um wen oder was ???

Heute bin ich, bis zum Fußballspiel,
mit meinem Blues allein.
Meine Jungs sind beide außer Haus.
Mir bleiben also ein paar Stündchen,
um dem Blues klar zu machen,
dass ich ihn pflegen werde.
Jetzt ...
wo er schonmal da ist ...

was soll man auch sonst mit ihm anstellen...

Die Devise für die kommende Zeit lautet also:
"Mari hätschelt ihren Blues"