Montag, 5. Juni 2017

WMDEDGT? Juni 2017

Tach, Zusammen.

Mein Tag.
Er begann früh.
Sehr früh.
Mitten in der Nacht.
Ich konnte nicht schlafen, 
altbekanntes Phänomen,
manchmal ist das so.
Diesmal habe ich mich nicht stundenlang rumgewälzt
sondern bin einfach aufgestanden.
Ist ja Feiertag heute,
da schellt kein Wecker.
Also ab aufs Sofa, mit dem Erfolg,
dass ich die 5. Staffel Downton Abbey nun bald endlich durch hab.
Das ist doch auch was.
Am Morgen dann rumgegammelt.
Zu dritt.
Nach dem Frühstück allesamt einfach wieder ins Bett.
Alle in dasselbe.
Kind tobt auf Vater
und in der längst zu klein gewordenen Bettritze rum,
Mutter kommt unverletzt davon,
freut sich,
alles prima.
 Als der Vormittag vorbei ist,
werden Fakten geschaffen:
Ich erteile Anweisungen.
Kind hat die Eltern des Kumpels am Telefon:
"Kann ich bei euch spielen? Meine Eltern wollen mich loswerden!"
Das verstehen die sofort und laden ihn zu sich ein.
Den Gatten verdonnere ich dazu,
ein Regalbrett oder eine Schublade zu entrümpeln,
dann darf er auf irgendwelche Flugplätze fahren und anderen beim Fliegen zusehen.
Alles hört auf mein Kommando,
gegen 15 Uhr habe ich sturmfreie Bude.
Bis dahin habe ich auch die letzte Schublade meines Bastelschrankes entrümpelt.
Und was mache ich nun mit der freien Zeit?
Erstmal eine Mail an die Elternschaft schreiben und
über die weitere Planung der Abschlussfeier informieren.
 Geschickt von der weiteren Arbeit ablenken und ausgiebig
mit dem Cousinchen telefonieren, dabei Käffchen trinken.
Kartons zusammenkleben,
momentan verzichtbare Textilien aus dem Kleiderschrank suchen
und als Umverpackung für den Umzug benutzen.

Darf ich vorstellen?
"Käseplatte"
(Weingläser in Wintersocken) 

Funktioniert prima.
 Dann Auflauf für's Abendessen gebastelt,
Kind kommt nach Hause und hat natürlich schon gegessen.
Auch gut.
Bleiben Reste für morgen.
Der Gatte erzählt von echten und Modell-Flugplätzen.
Ich setze mich an meinen PC,
die Jungs teilen sich den des Gatten und schließen dort das USB-Mikroskop an.
Die vertrocknete Orchideenblüte sieht aus wie
ein Kuhfladen im Sonnenschein,
das Blütenblatt des Usambaraveilchens erinnert an die Milchstraße,
die Haarwurzel des Kindes macht auf Fleischerhaken
und seine Fingernägel, die man sehen kann,
wenn er den Objektträger tauscht,
sind einfach nur gruselig und schreien nach Vollbad.
Für mich geht's heute früh ins Bett,
das steht fest.
Besser ist das.

Bei Frau Brüllen könnt Ihr --> hier 
noch ganz viele Tagebücher lesen.
Vielen Dank für's Sammeln! 

Schöne Zeit !

;O)

Mari





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